Tansania

Unsere erste Safari – Teil 2

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13. April 2018

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück gemütlich um 9 Uhr zum Ngorongoro Crater gefahren. Wir dachten zwar immer, dass es besser ist so früh wie möglich los zu fahren, aber der Guide muss es ja besser wissen.

Auf den Ngorongoro Krater haben wir uns beide richtig gefreut! Allein die Natur, unabhängig von den Tieren, soll schon der Wahnsinn sein!

Nachdem wir auch hier einen kurzen Stopp am Eingang machen mussten, kamen wir 15 Minuten später an einem Aussichtspunkt an, der einfach unbeschreiblich war! Leider war es heute total bewölkt, doch die Aussicht war trotzdem wunderschön!

Hier standen wir also ganz oben und haben mit unserem Fernglas versucht schon die ersten Tiere zu identifizieren. War das da unten eine riesen Elefantenherde oder sind das Gnus? Wir konnten es einfach nicht erkennen, aber das war auch egal, denn gleich werden wir die Tiere von ganz nah sehen!

Also stiegen wir wieder in das Auto und fuhren immer weiter in den Krater rein. Der Weg runter war super schön! Wir konnten ständig bis ganz nach unten schauen und die Landschaft genießen.

Während wir runter fuhren war auf einmal eine Herde von Büffeln neben uns. Wir hätten nie erwartet so weit oben schon die ersten Tiere zu sehen! Doch leider hielt unser Guide hier nicht an.
War es zu gefährlich? Oder war es einfach nichts besonderes für ihn?

Naja okay, also ging es immer weiter runter. Als wir ganz unten waren, wurden wir von einer Zebraherde begrüßt. Es waren wirklich viele Zebras, aber auch hier war keine Zeit für ein Foto…

Zum Glück gibt es im Ngorongoro Krater viele Zebras, so hatte ich trotzdem die Möglichkeit ein paar Bilder zu schießen.

Im Ngorongoro Krater darf man die Straßen leider nicht verlassen, weswegen viele Tiere einfach zu weit weg waren, um sie richtig zu beobachten. Als wir eine Reihe von Safariautos gesehen haben, freuten wir uns richtig! Vielleicht ist da ja ein Löwe oder sogar ein Leopard?

Als wir näher kamen, mussten wir fast anfangen zu lachen! Sami meinte, dass irgendwo dort auf der Wiese ein Nashorn liegt. Ja genau, irgendwo dort! Wir konnten einfach nichts erkennen. Weder mit den Augen, noch mit der Kamera oder mit dem Fernglas. Es sah einfach aus wie ein riesen Stein, der in der Mitte von einer Wiese liegt. Perfekt, damit niemand ihn stören kann! Also fuhren wir weiter.

Ab und zu gab es im Krater ein paar Regenschauer. Das interessant ist aber, dass wir genau sehen konnten, wo es gerade regnet und wo nicht. Doch meistens hatten wir Glück und es regnet fast nie dort, wo wir waren.

Später haben wir noch einmal total viele Autos auf einem Fleck gesehen. Doch dieses Mal war die Hoffnung nicht so groß. Als wir bei den Autos ankamen, waren wir wieder einmal verwundert. Wo soll denn hier bitte ein Tier sein?

Doch beim zweiten Mal hinschauen haben wir 4 männliche Löwen an einem Wasserloch gesehen. Leider hat es ein paar Minuten vorher angefangen zu regnen, was es uns nicht leichter gemacht hat die Löwen mit dem Fernglas zu beobachten.

Glaub uns, auf diesem Bild siehst du die Löwen viel besser, als wir sie in echt gesehen haben!

Schade war auch, dass die anderen kein Fernglas dabei hatten, d.h. dass wir uns mit dem Fernglas abgewechselt haben und gerade als ich es das zweite Mal in der Hand hatte, ist unser Guide schon wieder weiter gefahren…

Nachdem wir noch einen Schakal, eine Hyäne und ein paar interessante Vogelarten beobachten konnten, haben wir uns auf dem Weg zum Rastplatz gemacht.

Vor dem Rastplatz waren richtig viele Safariautos. Wollen die jetzt gerade alle Pause machen oder wie?

Als wir an den Autos vorbei fuhren, verstanden wir den Grund: Dort in der Wiese lag ein junger männlicher Löwe, der gerade seinen Mittagsschlaf hielt.

Wir haben jedoch keine 5 Minuten dort angehalten, weil unser Guide meinte, dass wir jetzt erst einmal Pause machen sollten. Wer will denn bitte was essen, wenn er stattdessen den Löwen beobachten kann? Sami meinte aber, dass der Löwe nach unserer Pause dort noch liegen wird, also sind wir weiter gefahren.

Unser Rastplatz war total cool. Wir haben direkt neben einem See geparkt, in dem richtig viele Flusspferde waren. Dort war ein großer Baum, auf dem wir uns hingesetzt haben und bestimmt 30 Minuten die Tiere beobachten konnten.

Immer wenn ein Flusspferd den Kopf gehoben hat, um Luft zu holen, haben wir uns total gefreut und wie wild Fotos gemacht. Und gerade als wir gehen wollte, hat ein Flusspferd sein Maul aufgerissen. Ohje, zum Glück waren wir da schon fertig mit dem Essen!

Nach der Pause sind wir den gleichen Weg wieder zurück gefahren und denkst du der Löwe lag noch da?…

Ja, er lag noch da! Das hätten wir irgendwie nicht erwartet, doch nun hatten wir noch einen Moment, um den Löwen zu beobachten. Aber er war sowas von faul und bestimmt lag er genau so für den ganzen restlichen Tag da!

Danach haben wir uns auf den Rückweg gemacht und am Ende sind wir noch an ein paar Hyänen, Warzenschweine, Büffel und Sträuße vorbei gefahren.

Kurz bevor wir wieder aus dem Krater fahren wollten, blieb auf einmal unser Auto stehen.

Zum Glück ist das passiert, als wir schon weit genug von den Tieren weg waren, sonst hätte Sami nicht aussteigen können. Nach 15 Minuten hat er es geschafft und wir konnten weiter fahren.

Der Weg raus aus dem Krater war wieder super schön, sogar noch schöner als der Hinweg. Wir haben die Natur total genossen, auch wenn es gerade in Strömen geregnet hat.

Als wir wieder beim Eingang ankamen, mussten wir uns von unserer Gruppe verabschieden, denn die drei ganz links werden in den nächsten Tagen noch in den Serengeti Nationalpark fahren.

Wir wurden nun vom Nationalpark abgeholt und sind wieder zu unserem Hostel gefahren. Ich habe natürlich die meiste Zeit geschlafen, doch plötzlich bin ich aufgewacht, weil es anfing total zu stinken. Unser Fahrer hielt dann an, doch er konnte den Fehler einfach nicht finden.

Nach 20 Minuten fuhren wir dann einfach weiter. Die nächsten 2 Stunden sind wir also mit 30 km/h bis nach Arusha gefahren. Dort wurden wir dann von einem anderen Fahrer abgeholt. Zum Glück war bei diesem Auto alles in Ordnung! So kamen wir gut bei unserem Hostel an und sind einfach total müde ins Bett gefallen.

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