Tansania

Unsere erste Safari – Teil 1

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6. April 2018

Heute sind wir aufgestanden und haben erstmal ein richtig gutes Frühstück genossen. Punkt 8 klingelte es an der Tür: Wir werden für unsere erste Safari abgeholt!

Doch auf dem Weg zum Safariunternehmen war ein riesen Stau, weswegen unser Fahrer einen Schleichweg genommen hat. Ja, das Thema mit den Schleichwegen… Achja, habe ich eigentlich schon erwähnt, dass wir gerade in der Regenzeit hier sind?
Die Abkürzung ging zwischen einigen Häusern durch und über einen Feldweg, der vom Regen natürlich total matschig war. Nach 10 Minuten vergeblicher Versuche ist Michele dann doch ausgestiegen, um das Auto zu schieben – na das fängt ja gut an!

Als wir endlich in eine Einfahrt fuhren, waren Michele und ich ein bisschen verwirrt! Sind wir hier richtig? Denn auf dem Safariauto stand Hekima Safari, aber wir hatten doch über Greg Adventure gebucht?


Doch unser Guide erklärte uns, dass die zwei Safariunternehmen sich gegenseitig unterstützen und manchmal eine Gruppe zusammen würfeln.

Okay, nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, ging es auch schon los. Heute werden wir erst einmal den Tarangire Nationalpark besuchen.

Michele und ich haben uns ehrlich gesagt gar nicht richtig über den Nationalpark informiert, dementsprechend hatten wir auch überhaupt keine Erwartungen. Aber natürlich wünscht man sich vor jeder Safari, dass man Löwen, Elefanten und ganz vielleicht sogar einen Leoparden sieht.

Als wir beim Tarangire angekommen sind, musste unser Guide erst einmal die Erlaubnis für den Nationalpark kaufen. Währenddessen konnten wir noch einmal auf Toilette gehen und schon die ersten Tiere beobachten. Überall gab es hier grüne Meerkatzen. Da war sogar ein kleines Baby, welches mein Handy aus der hinteren Hosentasche klauen wollte!

Nachdem ich mich umgedreht hatte, war es blitzschnell auf einen Baum geklettert!

Du kleiner Frechdachs!

Als Sami wieder kam, waren wir langsam wirklich aufgeregt! Wir stiegen alle in das Auto und führen los! Keine 100 Meter weiter war auf der linken Seite schon eine Herde von Impalas

und 5 Minuten später liefen die ersten Paviane vor unserem Wagen über die Straße.

Wow schon so viele Tiere in so kurzer Zeit! Als wir weiter führen, immer der Straße entlang, rief die Argentinierin auf einmal „Elephant!“. Wir schauten aus dem geöffneten Dach und sahen unseren ersten freilaufenden Elefanten. Doch leider war er wirklich weit weg, also hielten wir gar nicht erst an und führen einfach weiter.

Vor uns sahen wir nun zwei andere Safariautos stehen. Wir waren schon echt gespannt! Welches Tier dort wohl sein mag?
Als wir bei den Autos ankamen, haben wir uns erstmal gewundert. Wir haben einfach nichts gesehen.

Nachdem wir Sami fragend angeschaut haben, stand er auf und hat uns die Löwen gezeigt. Unter einem Baum, geschützt vom hohen Graß, waren drei weibliche Löwen. Sie lagen einfach die ganze Zeit dort rum und haben sich nicht von uns stören lassen. Wir konnten sie selbst mit dem Fernglas kaum sehen.

Auf dem Foto kann man die Löwen sogar viel besser sehen als in echt!

Da der Anblick jetzt nicht sooo atemberaubend war, führen wir auch hier relativ schnell weiter.
Als nächstes sahen wir eine Gruppe von Warzenschweine.

Dort war sogar ein mini Pumbaa.

45 Minuten nachdem wir den Nationalpark betreten haben, gab es schon die erste Pause. Wir waren zwar noch nicht wirklich hungrig, aber einer von uns freut sich generell immer aufs Essen!

Nach der Pause haben wir noch total viele Elefanten gesehen! Entweder standen sie irgendwo alleine und haben gegessen oder sie standen in einer Herde und haben gegessen. Ganz egal wie, aber auch die Elefanten sind immer nur am Essen!

Später haben wir sogar unsere erste Giraffe gesehen! Sie stand seelenruhig da und hat es genossen, dass die Vögel die ganzen Insekten aus dem Fell picken.

Das süßeste Tier von allen war aber ein kleines Dikdik, welches irgendwie ein bisschen verloren da stand und nicht wusste, was es machen sollte, als unser riesen Safariauto vorbei fuhr.

4 1/2 Stunden waren wir im Tarangire Nationalpark und am Ende von unserer Tour hat es leider noch angefangen zu regnen.

Zum Glück sind wir ohne Erwartungen losgefahren, sonst wären wir echt enttäuscht gewesen. Doch wir wissen, dass die Regenzeit nicht optimal ist, um eine Safari zu machen und da wir morgen noch einen Tag im Ngorongoro Crater sind, hoffen wir einfach, dass wir dort noch ein paar mehr Tiere sehen!

Im Tarangire Nationalpark gibt es viele Tsetsefliegen, die unter anderem die Schlafkrankheit übertragen können! Sie werden von den Farben Schwarz und Dunkelblau angezogen.

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