Tansania

Tagesausflug in Marangu

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26. März 2018

Heute hatten wir ein echt volles Programm! Nach dem Frühstück wurden wir von unserem Guide abgeholt und sind direkt zum Kilimanjaro Nationalpark in Marangu gefahren. Dort haben wir z.B. erfahren, dass der Schweizer Karl Egloff 2014 den Rekord beim Kilimanjaro besteigen gebrochen hat. Eine normale Tour geht 5-9 Tage und Karl Egloff hat es einfach in 6 Stunden und 42 Minuten hoch und wieder runter geschafft! Naja okay, wir haben es immerhin bis zum Startpunkt geschafft.

Ungefähr 10 Minuten mit dem Auto entfernt ist der Ndoro Waterfall. Nachdem wir unser Auto geparkt haben, mussten wir ca. 10 Minuten bis zur Rezeption laufen. Der Eintritt für den Wasserfall war 10.000 TZS (ca. 3.60€) pro Person.

Ab nun ging es etwas steil runter und durch die Regenzeit war es teilweise echt rutschig. Aber es war einfach total schön, durch den Wald zu laufen. Nach ca. 30 Minuten konnten wir schon das Plätschern vom Wasserfall hören. Wir sind die letzten Meter durch den Wald gelaufen und konnten nicht aufhören zu staunen! So einen schönen und großen Wasserfall haben wir beide echt noch nie gesehen! Es war der Wahnsinn!

Leider konnten wir nicht im Wasser schwimmen, da heute die Strömung zu stark war. Deswegen liefen wir nur durch das Wasser und genossen die Aussicht von einem riesen Felsbrocken.

Wir hatten Glück, dass wir die einzigen am Wasserfall waren, denn als wir gerade wieder Richtung Eingang liefen, kamen uns 2 größere Gruppen entgegen.


Das Video zum Ndoro Waterfall


Nach dem Wasserfall sind wir noch zu den Chagga Caves gefahren. Die Höhlen wurden von den Chagga zum Schutz vor den Massai gebaut, denn die Massai kamen in der Trockenzeit, um Nahrung, Vieh, Wasser und später auch Frauen zu klauen. Doch im Tunnel hatten sie keine Chance. Das Bild zeigt einen Platz, an dem die Wachen der Chagga standen. Die Chagga wussten ganz genau, wo dieser Platz ist und sobald sie eine Frage von den Wachen richtig beantwortet haben, durften sie weiter gehen. Es waren Fragen, die nur die Chagga wissen konnten z.B. wie sich der Urgroßvater und die Urgroßmutter kennen gelernt haben. Falls ein Mensch nicht stehen geblieben ist, wussten die Wachen sofort, dass es kein Chagga sein konnte. Die Massai kamen nie lebendig aus der Höhle raus.

Nach dem wir die Höhle und die Chagga Hütten angeschaut haben, haben wir noch die kleine Kaffeeplantage besichtigt. Die Leute haben es so super vorgeführt, da hatte man richtig Lust mitzumachen!

Als erstes haben wir die Bohnen am Strauch gesehen. Und nein Michele, die riechen noch nach gar nichts.

Danach wurden die getrockneten Bohnen zerbrochen, damit die Haut aussortiert werden kann.

Anschließend werden die Bohnen geröstet und so langsam entfaltet sich auch der Geruch vom Kaffee.

Nach der Röstung werden die schwarzen Kaffeebohnen zu Pulver gemahlen. Dabei sangen wir die ganze Zeit afrikanische Lieder.

Nachdem das Pulver fertig ist, wird es ins heiße Wasser geschüttet und der Kaffee wird gekocht. Wir konnten es kaum erwartet den Kaffee zu testen! Selbst ich, die Kaffee eigentlich überhaupt nicht mag, wollte es unbedingt probieren!

Nun saßen wir am Tisch und genossen den Kaffee, bei dessen Herstellung wir alle ein bisschen mitgeholfen haben! Ich muss sagen, der Kaffee war wirklich super lecker!


Das Video zur Kaffeeplantage


Es hat richtig viel Spaß gemacht – Danke an das Team!

Kontakt vom Chagga Cave: cupmsm@yahoo.com

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