Tansania

Die Kikuletwa Hot Springs

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24. März 2018

Wir sind heute zusammen mit Azizi und seiner Freundin mit dem Bus von Arusha nach Moshi gefahren. An der Central Bus Station in Arusha fahren die Minibusse alle paar Minuten ab. Zum Glück sind die Busse bequemer als normale Dala Dalas und meistens hat jeder sogar einen eigenen Sitzplatz. Doch du darfst dir das Ganze nicht so leicht wie in Deutschland vorstellen! Denn dort an der Bus Station herrscht totales Chaos.

Erstmal musst du den richtigen Bus finden oder dachtest du am Bus steht irgendwo wohin er fährt? Eben nicht. Dafür sind überall Leute, die die Endstation vom Bus durch die Gegend schreien. Hast du deinen Bus gefunden, kommen ständig irgendwelche Leute, die an den Fensterscheiben klopfen und ihre Sachen verkaufen wollen. Wenn du sie ignorierst, klopfen sie noch lauter. Wenn du „Hapana asante“ (Nein Danke) sagst, zeigen sie dir ihre komplette Ware, bist du wirklich zu allem nein gesagt hast und dann kommt auch schon der nächste Verkäufer.

Die Minibusse haben übrigens keine Abfahrtszeit, denn es wird erst los gefahren, wenn kein Platz mehr frei ist. Nach ca. 1 ½ bis 2 Stunden kamen wir in Boma Ng’ombe an, das ist ein Ort vor Moshi. Die Fahrt hat 3.000 TZS (ca. 1.00€) pro Person gekostet. Achja, das Geld gibst du irgendwann während der Fahrt ab, wenn du dazu aufgefordert wirst.

Wir sind an der Boma Ng’ombe Bus Station ausgestiegen und haben uns dort gleich zwei Bajajis geholt. Die Kikuletwa Hot Springs sind mitten im Nirgendwo und ungefähr 45 Minuten Fahrt von der Bus Station entfernt. Hin und zurück hat es insgesamt 20.000 TZS (ca. 7,20€) pro Bajaji gekostet und für den Eintritt haben wir 10.000 TZS (ca. 3.60€) pro Person gezahlt.

Als wir bei den Kikuletwa Hot Springs ankamen, konnten wir es kaum erwartet in das türkisblaue Wasser zu springen und den ganzen Staub von der Bajajifahrt los zu werden. Doch das Wasser war nicht so warm wie erwartet, eher erfrischend, aber das kann auch von der Jahreszeit abhängen. Es war wirklich ein Traum darin zu schwimmen, umgeben von Palmen und Bäumen mit faszinierenden Wurzeln. Ist es nicht unglaublich, dass mitten im Nirgendwo auf einmal so eine schöne Quelle ist? Dort gibt es sogar ein Seil, mit dem man ins Wasser springen kann.

 

Das witzige ist, dass im Wasser die Kangalfische leben. Viele sind vor allem an der Stelle, an der du mit einer Leiter ins Wasser gehen kannst. Also wunder dich nicht, wenn da auf einmal Fische an deinem Fuß knabbern.

 

Das Wasser wird sofort sehr tief und an manchen Stellen gibt es eine starke Strömung.

Nach der Abkühlung, haben wir uns alle für 3.000 TZS eine Portion Chipsi Mayai gekauft. Das ist ein typisches Essen hier in Tansania. Es ist eine Art Omelett aus Pommes und Ei.

Der Bajajifahrer wartet die ganze Zeit auf dich, bist du keine Lust mehr hast und fährt dich dann wieder zurück zur Bus Station oder wohin du eben möchtest. Für 10.000 TZS mehr (nach starkem verhandeln) haben uns die Bajajifahrer sogar direkt zu unserem Hotel in Moshi gefahren.

Abends waren wir noch im Restaurant Indoitaliano essen. Dort gibt es super leckeres indisches und italienisches Essen. Das beste ist, dass das Restaurant direkt gegenüber von unserem Hotel ist.

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2 Comments
  1. Antworten

    knut

    31. März 2018

    hey und moin ihr beiden :),
    danke für den bericht und die schönen fotos. was sind bajajis?
    euch weiterhin unvergessliche ebenteuer. paporami

    • Antworten

      Sarah & Michele

      31. März 2018

      Freut uns, dass es dir gefällt! Bajajis sind dreirädige Fahrzeuge. Der Fahrer sitzt vorne und hinten haben 2-3 Personen Platz.

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